Video mit Erika Mann: Energie sichern

Quelle: Europäische Gemeinschaft 2009

Quelle: Europäische Gemeinschaft 2009

Es gibt viele Themen, die nicht nur Niedersachsen und Deutschland betreffen, sondern ganz Europa. Energiepolitik ist hierfür ein gutes Beispiel. Wir brauchen mehr Energiesicherheit, damit die Energiepreise in der Zukunft bezahlbar bleiben. Die SPD-Europaabgeordnete Erika Mann: „Hierfür brauchen wir eine größere und verbindlichere Politik der Europäischen Union im Bereich Energiesicherheit, aber auch für den Aufbau neuer technologischer Lösungen.“

Erika Mann: Energie sichern from Erika Mann on Vimeo.

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1 Comment

  1. Energiepolitik - das ist, in meinem Verständnis, das debattieren über potentielle Alternativen zur bisherigen Energieversorgung. Ich denke Sie werden mir zustimmen wenn ich behaupte das eine flächendeckende Energieversorgung die Grundlage zur Aufrechterhaltung unserer gegenwärtigen Kultur darstellt. Ich bin zwar kein Physikus, dafür jedoch ein geneigter Hobbybastler. Also jemand der nicht viel um Theorien gibt, sondern der sich schlicht freut wenn das Rädchen sich dreht…

    Derzeit sind ja Windräder, Solaranlagen und Biokraftwerke so groß in Mode. Alle drei Einrichtungen haben in meinen Augen einen starken Nachteil wenn es um die Zukunftsfähigkeit der Energieversorgung -auch und gerade im mobilen Bereich - geht. Ok, sie sind alle Mal besser als Kohlekraftwerke oder gar die Verschwendung wertvollen teilbaren Materials in diesen gigantischen Tauchsiedern, AKW’s. Aber dennoch, man kann sie verbessern. Bei den Solarflächen sehe ich, ebenso wie bei den Windkraftanlagen, die Abhängigkeit von Umwelteinflüssen. Diese mag zwar durch technische Verbesserungen nahezu marginal werden, aber dennoch gibt es da potentielle Schwachpunkte.

    Ich glaube die Schweden sind es, die gerade mit den U-Booten der Göteborgklasse eine alte Technik neu beleben, welche ich und wahrscheinlich tausende anderer Bastler im Kleinstformat, in ihren Heimwerkstätten nachempfunden haben: Den Stirlingmotor. Ein kleiner Wärmetauscher welcher mit einfachsten Mitteln mechanische Energie erzeugt, und damit auch in der Lage ist einen Generator anzutreiben ohne dabei jedoch auf fossile Rohstoffe oder - bei guter Konstruktion und unter Verwendung keramischer Rohstoffe - Schmiermittel zurückgreifen zu müssen. Eben eine wirklich saubere Alternative. Natürlich, ich rede dabei von Präzisionsarbeit und nicht davon, wie ich es getan habe mit Blechbüchsen und alten Glaskolben, herumzuexperimentieren. In Verbund mit Nanotechnologien sollte es weiterhin möglich sein den Wärmeaustausch in einem geschlossenen System so zu optimieren, das bereits die reguläre Außenwärme unserer Atmosphäre ausreichen dürfte, aber das ist natürlich nur blanke Theorie, zur Umsetzung reichen meine Werkzeuge nicht aus… :)

    Eine weitere, potentielle, Energiequelle, stellen - kein Witz - alte Induktionsmaschinen dar. Unsere Physik weiß praktisch kaum etwas über die Regeln der Induktionskräfte, es gibt Theorien, aber kaum wirkliche Erkenntnisse. Wenn mir ein Physiker sagt das man Gleichspannung nicht transformieren könne, dann kann ich dem nicht widersprechen. Man kann keine Gleichspannung transformieren, wohl aber eine gepulste Spannung, was durch gezielten Einsatz von Kondensatorschaltungen und Freilufttransformatoren möglich wird. Hier muss ich leider ebenfalls sagen das meine eigenen Bastelarbeiten eher in den Hobbybereich gehören und nicht besonders professionell wirken oder gar für den Betrieb größerer Anlagen ausreichend währen.

    Wie gesagt, ich bin nur ein Bastler und freue mich wenn das Rad sich dreht oder das Lämpchen leuchtet - für alles Größere müssten andere, mit mehr Möglichkeiten, sich den Kopf ein wenig zerbrechen. Sobald man einige Theorien aus der Schulwissenschaft außer acht lässt, kommt man sogar recht schnell auf einige einfache Ideen die aber ausbaufähig sind.

    Eine zukunftsfähige Energieversorgung ist vor allem von einem Punkt abhängig: Unabhängigkeit begrenzter Rohstoffe…

    Grüße
    Ingo :)

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